Gegen 04.00 Uhr am Freitag, den 04. März klingelte mein Wecker und ich machte mich kurz etwas frisch und packte die letzten Netzteile in meine Tasche bzw. Koffer. Nach einer erneuten Überprüfung, ob ich an alles gedacht habe, ging es mit dem Bus zum Pforzheimer Bahnhof und von dort erstmal nach Stuttgart. Anschließend ging es auf direktem Wege mit dem ICE über Mannheim, Frankfurt (am Main), Kassel-Willhelmshöhe, Fulda und Hildesheim nach Berlin.

Dort angekommen ging es mit der S-Bahn erst einmal zum Hotel. Leider konnte ich noch nicht direkt einchecken, da das Zimmer noch nicht zur Verfügung stand. Daher habe ich nur meinen Koffer eingeschlossen und bin den Kurfürstendamm entlang spaziert.

Dabei bin ich an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, der Europa-Passage und dem KaDeWe vorbeigekommen. Hier habe ich dann auch eine kleine Rast gemacht und einen Panna-Cotta Becher gegessen.

Anschließend ging es wieder kurz ins Hotel, wo ich nun endlich einchecken durfte und kurz die Füße hochlegen konnte.

Gegen 16.00 Uhr habe ich mich dann auf den Weg zum Potsdamer Platz gemacht. Dort bin ich mit dem schnellsten Aufzug Europas auf den Panoramapunkt gefahren und habe mir die Stadt von oben angeschaut. Dies war besonders schön, denn zu diesem Zeitpunkt ging schon langsam die Sonne unter, so das Berlin wie eine gemalte Landschaft ausgesehen hat.

Weiter ging es in das Spy Museum Berlin, welches sich mit der Spionage in der BRD und DDR auseinander setzt und gleichzeitig einen Einblick in die Welt von James Bond liefert. Für einen überteuerten Eintrittspreis von 18€ bekommt man eine Vielzahl von Plakaten und Videomonitoren mit Kurzbeschreibungen verschiedener Spione zu sehen. Es gab am Anfang noch Vitrinen mit historischen Spionagegeräten, später jedoch nur noch Videomonitore. Daher war der Besuch nach etwa 20 Minuten bereits beendet…

Nun ging es, mit einem Abstecher im Sony Center, in die Potsdamer Arkaden zum Shoppen und Abendbrot essen. Hier habe ich mir einen saftigen Burger gegessen, bevor es dann in das Musical Hinterm Horizont mit den Songs von Udo Lindenberg ging. Ich hatte Glück und konnte in der ersten Reihe sitzen und war daher wirklich quasi auf der Bühne.

Ein einmaliges Erlebnis! Anschließend ging es mit der U-Bahn wieder zurück ins Hotel und glücklich und zufrieden ins Bett.